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Kunstloses Brot.

Bahn-Privatisierung: Nein danke.

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Ich bin – das gleich vorab – gegen die Privatisierung der Deutschen Bahn.

Aber: Warum?

Ganz einfach: Die Deutsche Bahn zu einem Privatunternehmen zu machen ist schlichtweg sinnlos, weil es gegen ihre Natur ist:

Ein privat geführtes Unternehmen hat exakt ein Ziel: Die Maximierung von Profit. Wie geht das? 1) Einnahmen erhöhen. Im Falle der Bahn heißt das: Fahrkartenpreise erhöhen. 2) Ausgaben kürzen. Im Falle der Bahn also: Unrentable Strecken – und die gibt es zu Hauf – abschaffen oder einschränken, am Personal, am Service, an der Verbindungsvielfalt sparen.

Die Bahn hingegen hat ein voll und ganz anderes Ziel: Die Bahn als privates Unternehmen macht keinen Sinn, weil es eben nicht ihre Aufgabe ist, den erwirtschafteten Profit zu maximieren: Ihre eigentliche und möglichst einzige Aufgabe ist es, die Mobilität der Bürger zu erhalten und zu gewährleisten – nicht mehr, und nicht weniger.

Und wenn die Ziele der Bahn absolut nichts mit denen eines Privatunternehmens gemein haben, dann kann es auf die Frage, ob eine Privatisierung sinnvoll oder auch nur in Erwägung zu ziehen ist nur eine Antwort geben:

Ein klares Nein.

Geschrieben von Marcel

5 April 2008 um 11:50 (11:50 )

Veröffentlicht in Das gibt zu denken

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